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Ubisofts neuer Kopierschutz: Andere Entwickler sind dagegen
Autor: Lissa | 08.02.2010, 11:28
[Bild: ubisoft.png]
Ubisoft hat vor Kurzem ihre Pläne für ein neues Kopierschutzsystem vorgestellt. Den Käufern des Spiels würde dieser nur dann das Spielen erlauben, solange der Spieler online angemeldet ist. Wenn man offline spielen will, wie es bei Singleplayergames eigentlich die Regel sein sollte, dann wird das Game in den Pausemodus gestellt und man kann nicht weiterspielen.

Nun melden sich nach Protest aus der Gamergemeinde auch die ersten Entwickler zu Wort, welche nicht wirklich begeistert sind von Ubisofts Plänen.

In dem neuen System sieht Adrian Hirst vom Entwicklerstudio Weaseltron eine sehr grosse Gefahr. Originalzitat: "Kopierschutz-Mechanismen, die die gecrackte Version des Spiels ansprechender machen, können oft nach hinten losgehen." Er befürchtet dass dadurch noch mehr ehrliche Spieler abwandern und sich lieber eine illegale Kopie besorgen. Diese lässt sich dann auch offline und ohne Einschränkungen spielen.

Chris Kruger von Rockstar findet, dass derzeitige DRM-Systeme immer mehr Kunden abschrecken als sie zu gewinnen.

Aber Luke Maskell von Gusto Games ist grundlegend dafür, dass etwas getan werden müsse um die Piraterie einzudämmen, doch was Ubisoft hier plant wird genau das Gegenteil bewirken. Und das wird noch mehr ehrliche Spieler vetreiben. Originalzitat: "Alles was Ubisoft hier macht, ist, den Kunden direkt ins Gesicht zu treten. Wenn Ubisoft etwas einführt was schlimmer ist als die Piraterie, dann wird dadurch die Piraterie noch mehr gefördert"

Ebenso falsch findet auch Ben Ward von Activision und schlägt vor, dass man sich lieber auf mehr Service und Dienstleistungen konzentrieren sollte, um somit die ehrlichen Spieler zu halten oder sogar verlorene Spieler zurückzugewinnen. DRM werde nur akzeptiert wenn es den Spielern auch Vorteile bringt, ansonsten kann das schnell nach hinten losgehen. Originalzitat: "Schaut euch iTunes in der Musikbranche an. Sobald Ihr einen besseren Service als die Piraten bietet, habt Ihr gewonnen!"

Als weiteres Beispiel fügt er hier die Distributionsplattform Steam an. Zitat: "Steam hat zwar DRM, doch Spieler greifen aufgrund der Dienstleistungen trotzdem gerne auf die Plattform zu." Als Beispiele werden explizit das automatische Patchen, die intakte Community und das Steam-interne Achievement-System genannt.

Quelle: Gamezone



 
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Comments zur News | Thema abonnieren

Navigator Offline
10.02.2010 21:45 | #2

pah, das wär ja mal ein ding. zum glück kann das teil noch nicht mit ac2 kommen!

Legend Offline
20.02.2010 14:59 | #3

Das wäre echt ein Ding. das können die aber vergessen tongue.

JulioCesar Offline
20.02.2010 20:34 | #4

Endlich zeigen sich die Großen um uns Spielern zu helfen. Danke! Vielen Dank! Dieses Augenöffnen muss sein, um das Ziel zu erreichen: Die Piraterie eindämmen. Doch auch der genannte DRM wird wohl nie dazu beitragen, dazu ist er mit einem zu schlechten Image beahftet. Dieses müsste sich grundlegend ändern, oder etwas neues muss entwickelt werden. Und zwar etwas, das allen hilft.





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