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Knappheit an IP-Adressen wird größer

von Marco | 19.01.2010, 16:09
 
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Zitat:[Bild: internet.png]
Die IP-Adressen, die der aktuell hauptsächlich genutzte Standard IPv4 zur Verfügung stellen kann, reichen nur noch kurze Zeit. Wie The Telegraph meldet, hat die Number Resource Organisation (NRO) Unternehmen und Organisationen dringend dazu aufgefordert, auf den IPv6-Standard umzustellen. Ansonsten drohen unangenehme Folgen für die zukünftige Nutzung des Internets.

Weniger als zehn Prozent des IPv4-Adressbereiches sind laut Axel Pawlik noch verfügbar, daher sein entschlossenes Handeln für eine globale Nutzung von IPv6 notwendig. Der ältere Standard biete einfach nicht mehr genug Ressourcen. IPv6 sei notwendig, um Milliarden Menschen und Geräte in den kommenden Jahren ins Internet zu bringen.

Handys, Laptops, Server, Router und weitere Geräte benötigten eigene IP-Adressen, was vielen Menschen gar nicht bewusst sei. Spätestens im Jahr 2012 seien alle IPv4-Adressen belegt, so die NRO.
 

Quelle: GameStar

Kommentare

GodFather Offline
19.01.2010 17:23 | #1

verdammt ich frage mich ernsthaft, wo bleibt ipv6.
es wird echt mal zeit. ipv4 wird echt knapp langsam.
 
Neowulf Offline
19.01.2010 19:40 | #2

Ich gebe dir Recht GodFather. Es wird Zeit, dass Namhafte Provider wie 1&1, Alice, T-Online auf IPv6 setzen. Windows Vista gibt es seit 2006 und kann schon IPv6. Gleiches gilt für XP wo diese Funktionalität nachgerüstet wurde.

Kann es absolut nicht verstehen, was die Provider davon abhält. Ich mein, als erster Provider welcher für Jedermann zugänglich ist, zu sagen, dass man IPv6 anbiete, müsste doch für ordentlich Konkurrenz sorgen.
 
2O13 Offline
19.01.2010 22:24 | #3

Naja, es dauert eben mehrere Jahre, bis das Protokoll ausgereift und stabil ist.
 
JulioCesar Offline
19.01.2010 22:28 | #4

Solange keine Notwendigkeit besteht und die Bevölkerung kaum etwas davon mitbekommt wird sich kein Unternehmen unnötig Arbeit machen. So auch hier. Nur jetzt wird es langsam Zeit. Hoffen wir, dass die Provider nun diese Entwicklung regestrieren und ihre Schlüsse darausziehen.
 
c00l Offline
20.01.2010 16:34 | #5

Ein wirklich ernst zu nehmendes Thema. Die Provider sollten wirklich mal darüber nachdenken IPv6 Adressen zu vergeben. Oder aber NAT beim Provider, das wäre ne Möglichkeit. Aber wie bitteschön soll sowas funktionieren..
 
chillhouse Offline
20.01.2010 18:45 | #6

Ach du je.. Ich sags euch, das kommt früher als erwartet.
2011 haben wir keine IP-Adressen mehr ;-)

dann muss IPv6 her.
 
Gast
22.01.2010 16:15 | #7

Diese Knappheit macht sich doch schon jetzt bemerkbar.
Oftmals erlebe ich, dass ich die gleiche IP-Adresse habe, wie am Vortrag.
 
FR34K Offline
22.01.2010 18:50 | #8

(22.01.2010 16:15)Gast schrieb:  Diese Knappheit macht sich doch schon jetzt bemerkbar.
Oftmals erlebe ich, dass ich die gleiche IP-Adresse habe, wie am Vortrag.

Na das würde ja heißen: unschuldige könnten ne falsche IP bekommen und zu verdächtigen werden. Wenn IPs doppelt vergeben werden.
 
mono Offline
22.01.2010 19:26 | #9

Der Provider speichert, wann welcher Kunde welche IP hatte. Verwechslungen sind damit defakto ausgeschlossen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2010 19:27 von mono.)
 

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