Trotz des derzeit boomenden PC-Marktes hat Nvidia seine Umsatzprognose für das endende zweite Geschäftsquartal senken müssen. Das Unternehmen hatte sich ein Ziel von Einnahmen in Höhe von 970 Millionen Dollar gesetzt. Bei der Bilanzpräsentation am 12. August werden wohl doch nur 820 Millionen Dollar ausgewiesen, wie das Management mitteilte. Zum Teil liegen die Probleme darin, dass die Kunden preiswertere Grafikkarten kaufen oder sich mit integrierten Grafikprozessoren zufrieden geben. Dadurch sinkt der Bedarf an High End-GPUs, die Nvidia lukrative Umsätze und Gewinnspannen bringen. Die Weltwirtschaftskrise schlägt zunehmend auf die Kaufkraft durch. Den Angaben zufolge, macht sich dies insbesondere in Nvidias Geschäft in Europa und China bemerkbar. Dies bedeutet einen herben Rückschlag, da der Hersteller sich erst kürzlich aus der Verlustzone kämpfen konnte.
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