Adobe schließt sich der Sicherheits-Allianz von Microsoft an um anderen Anbietern vorab Infos zu neuen Schwachstellen in den Produkten zu liefern. Adobe wird zum ersten Drittanbieter, der aktiv diese Plattform nutzt.Adobe wird dem sogenannten Microsoft Active Protections Program (MAPP) beitreten, wie Microsoft auf der Sicherheitskonfrenz Black Hat mitteilte. Das System versorgt Anbieter von Firewall-, Antivirus und anderen Sicherheitslösungen mit Daten zu Lücken, damit die Anbieter früher ihre Programme aktualisieren können. Das MAPP von Microsoft wurde bisher nur zur Weitergabe von Infos zu neuen Schwachstellen genutzt. Microsoft möchte in Zukunft weitere Softwareanbieter in das Programm aufnehmen, wenn es um den Schutz der Anwender vor Angriffen durch Viren, Trojaner etc. geht. Nach eigenen Angaben entschied sich Adobe für die Teilnahme am MAPP, weil man so keine eigene Plattform aufbauen muss. Man könne innerhalb kürzester Zeit einen effektiven Schutz schaffen. Das MAPP wurde 2008 gestartet und Microsoft begrüßte Adobes Einstieg ausdrücklich.
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