74% aller Firmen-PCs nutzen XP Autor: Windows | 14.07.2010, 10:09
Wie Tammi Reller, Führungskraft bei Microsoft, heute Morgen bekannt gegeben hat, sollen immer noch rund 74 Prozent aller Firmen-PCs Windows XP nutzen. Microsoft sieht dies allerdings nach Angaben von Reller als eine Chance, Unternehmen nun von Windows 7 zu überzeugen.
Obwohl Windows 7 seit neun Monaten generell verfügbar ist setzen immer noch 74 Prozent aller Unternehmen auf das veraltete Betriebssystem Windows XP. Dies hat laut Aussagen verschiedener Unternehmen allerdings seine Gründe: Im Durchschnitt seien die eingesetzten Computer etwa 4,4 Jahre alt. Dies sei ein verhältnismäßig hohes Durchschnittsalter - das höchste innerhalb der letzten 10 Jahre. Weiter heißt es seitens Reller, dass auch dies eine Chance sei, denn damit würde sich die Chance erhöhen, dass Unternehmen neue PC-Systeme erwerben und parallel dazu das Betriebssystem wechseln.
Abschließend zitierte Reller Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC aus dem hervorgeht, dass fast 65 Prozent aller Unternehmen einen Wechsel auf Windows 7 erwägen bzw. in den nächsten Monaten in Angriff nehmen wollen. Möglicherweise könnte Microsoft mit dem veröffentlichen des Service Pack 1 für Windows 7 einen wichtigen Grundstein legen könnte, so dass viele Unternehmen einen Wechsel durchziehen.
Es ist vorallem eine Sache der Stabilität. Unternehmen, die auf das Funktionieren der Computer angewiesen sind, tun sich schwer damit, auf neue Software upzugraden, da diese noch längst nicht so gut getestet ist, wie es die ältere erprobte Version war.
Jetzt, nachdem Windows 7 bereits 1 Jahr existiert und das Service Pack 1 im Anmarsch ist, werden wie Microsoft ja bereits sagt, vermutlich viele Firmen auf Windows 7 umsteigen. Sicherlich werden aber auch viele Firmen noch ein Jahr abwarten, bevor sie tatsächlich umstellen. Grade solche, die ein Intranet betreiben, das auf Internet Explorer 6 ausgerichtet ist oder Softwareverteilungssysteme nutzen, die nur auf XP laufen, werden wohl noch länger bei XP bleiben.
(14.07.2010 10:38)~c0bR4~ schrieb: Tja, alles eine Frage des Geldes. Wenn Microsoft da spezielle Pakete schnüren würde, dann hätten die vermutlich mehr Erfolg
Und in erster Linie die Stabilität wie schon Fussel schrieb. Unternehmen setzen halt auf Etabliertes. Was meinst du, wieso es so viele SPs für Windows 2000 gab.. Weil den Unternehmen XP nicht ausgereift genug erschien.
das wird immer so sein. wenn windows 7 lange veraltet ist, rüsten die firmen gerade um. weil windows 7 halt dann einfach ausgereift ist. allerdings wird windows xp wohl noch lange zum einsatz kommen. es gibt da so ein spruch: never change a running system.
Dann wissen wir ja jetzt endlich woher die hohen Marktanteile an XP rühren. Die Firmen sind es "schuld". Hab mich schon gewundert warum noch so viele an XP hängen.
(15.07.2010 20:22)AMD Phenom II schrieb: Auf den Rechnern, wo Windows XP lief bzw. läuft, da kann man auch Windows 7 installieren. Also das ist keine Entschuldigung.
Lese dir Fussels Beitrag nochmal genau durch Dem ist nichts mehr zu ergänzen, außer das solch eine Umstellung meist im ganzen erfolgen muss, einen Produktionstop bedeutet und viel Geld kostet! Außerdem sitzen in den meisten Fällen einfach keine Computerspezis dahinter die sich auch schnell mit dem neuen System und evtl. dem neuen Programm auch schnell anfreunden können. Das kann die Produktion auch senken! Nebenbei ist sowas auch furchtbar Zeitaufwendig.
Nur weil Win7 neuer ist als XP, ist es deshalb noch lange nicht für jeden das bessere Betriebssystem Wenn bei einer Firma alles läuft wie es soll und es ist kein Update auf Win7 nötig, dann stellt man eben nicht unbedingt um und nimmt die angesprochenen Probleme in Kauf, sondern man wartet noch ab und schaut evtl. auch im Kalender wann sich eine Umstellung am ehesten lohnen würde und am konfliktfreien über die Bühne gebracht werden könnte.
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